Fortuna Düsseldorf rettet in Unterzahl ein 1:0 gegen Preußen Münster über die Zeit

Fortuna Düsseldorf schnappt sich drei wichtige Punkte: In Unterzahl rettete das Team vor heimischem Publikum gegen Preußen Münster ein 1:0 (1:0) über die Zeit. Dawid Kownacki sorgte mit einem sehenswerten Kopfball-Treffer für den Arbeitssieg.
Trainer Daniel Thioune musste acht verletzte Spieler ersetzen. Auf der Bank nahmen zahlreiche U23-Spieler aus dem Fortuna-Kader Platz.

Torschütze Dawid Kognak wurde auf seiner Ehrenrunde begleitet von Danny Schmidt (r.). Foto: Christof Wolff
Volles Haus hingegen auf den Zuschauerrängen: Das vierte Freispiel von „Fortuna für alle“ lockte 52.000 Zuschauer in die Arena. Sie sahen eine druckvoll startende Gastmannschaft. Münster kam durch Dominik Schad (6.) und Marc Lorenz (8.) zu den ersten Abschlüssen. Erst nach knapp zehn Minuten meldeten sich die Gastgeber zu Wort. Und nachdem Dawid Kownacki nach einer Gavory-Hereingabe knapp am ersten Pfosten scheiterte (9.), brachte er F95 wenige Minuten später in Führung! Rechts setzte sich Shinta Appelkamp bis zur Grundlinie durch und flankte gefühlvoll auf den zweiten Pfosten, wo Kownacki höher stieg als alle anderen und zum 1:0 einköpfte (15.)! Preußen Münster blieb gefährlich: Über die rechte Seite wurde Malik Batmaz geschickt und spielte flach an den Fünfer. Dort drehte sich Daniel Kyerewaa einmal um die eigene Achse, sein Abschluss wurde von Andre Hoffmann im letzten Moment geblockt (25.). In der 36. Minute stand Kyerewaa frei im Düsseldorfer Strafraum, doch dieses Mal hatte Jamil Siebert den Fuß dazwischen. Kurz vor der Pause landete eine Flanke von Danny Schmidt am Elfmeterpunkt bei Kownacki, der die Kugel volley dem SCP-Keeper Johannes Schenk in die Arme spielte (42.).
20 Zitterminuten in Unterzahl
Nach dem Seitenwechsel hatte Düsseldorf früh die Chance zum zweiten Tor. Im Anschluss an einen Konter dribbelte sich van Brederode von der rechten Seite in den Strafraum, zielte aus spitzem Winkel aber knapp am langen Pfosten vorbei (49.). Nur drei Minuten später sorgte das hohe Pressing der Fortuna für den frühen Ballgewinn auf der rechten Seite. Nachdem Valgeir Lunddal zunächst an dem herausstürmenden Schenk scheiterte, hob Kownacki die Kugel von der Außenbahn in Richtung leeres Tor, zielte aber leider etwas zu hoch (52.). Anschließend fand der SCP zwar besser in den zweiten Durchgang, doch das gefährliche Team blieb die Fortuna. So war es Ísak Jóhannesson, der eine Flanke vom eingewechselten Emmanuel Iyoha am linken Pfosten knapp drüber köpfte (60.). Die letzten 20 Minuten des Spiels musste die Fortuna dann in Unterzahl bestreiten. Nach einem Foulspiel von van Brederode an Jorrit Hendrix entschied Referee Florian Lechner nach VAR-Intervention auf glatt Rot (69.).
In Überzahl drängten die Münsteraner auf den Ausgleich. Nach einer Flanke auf den kurzen Pfosten lenkte Etienne Amenyido den Ball auf die rechte Ecke, doch Florian Kastenmeier konnte parieren (73.). In der 87. Minute war es dann der eingewechselte András Németh, der aus 16 Metern zum Abschluss kam, Kastenmeier war aber zur Stelle. In der Nachspielzeit gab es nochmal die letzte Kopfballchance für die Preußen, doch der Ball ging aus dem Gewühl neben das Tor. So brachte die Fortuna den knappen Vorsprung über die sechsminütige Nachspielzeit.
Fortuna Düsseldorf läuft am Sonntag, 13. April, beim SC Paderborn auf. Anstoß in der Home-Deluxe-Arena ist um 13.30 Uhr.