Düsseldorf Urdenbach: Mit Gummistiefel und Müllsack in die Kämpe

In Urdenbach und Monheim ist es schon seit über 40 Jahren Tradition vor Beginn der Brutzeit die Urdenbacher Kämpe vom Müll zu befreien. Die 1. Vorsitzende des ABVU, Brigitte Schneider, hatte wegen des regnerischen Wetters am Samstagmorgen (24.2.) Bedenken, ob wirklich Helfer*innen kommen werden. Doch die Bedenken wurden weggewischt wie die Regenwolken: 160 Urdenbacher*innen und 40 Monheimer*innen trafen sich an Piels Loch und statteten sich mit Handschuhen, Greifern und Müllsäcken aus.

Für viele Familien gehört die Kämpenreinigung bereits zur Tradition
Das Sammelgebiet war eingeschränkt, denn Teile der Kämpe stehen wegen des Hochwassers immer noch unter Wasser. Da waren Gummistiefel die sichere Wahl, aber auch Helfer*innen mit leichterem Schuhwerk konnten tätig werden. Denn auch entlang der Straßen Am Ausleger und Baumberger Weg war Unrat zu finden.

Auch am Baumberger Weg hat diese Gruppe viel Müll gefunden
Wie in jedem Jahr war Traktoren mit Anhängern im Einsatz, die zwischendurch schwere Gegenstände und volle Mülltüten mitnahmen. Dass die Reinigung wieder ein voller Erfolg war, zeigte das Sammelergebnis. Zwei große Container waren am Mittag randvoll.

Von den Anhängern wurden die großen Teile in die bereitstehenden Container geworfen

Zwei Container waren schließlich voll
Die Urdenbacher Kämpe ist ein Naturschutzgebiet. Da sollte es sich von selber verstehen, dass dort kein Müll abgeladen wird. Wer hier trotzdem seinen Müll entsorgt, scheint mit Natur und gesundem Menschenverstand nichts am am Hut zu haben.

An Haus Bürgel gab es für alle Helfer*innen eine Stärkung
Die Helfer*innen der Kämpenreinigungsaktion freuten sich nach getaner Arbeit auf die gemeinsame Stärkung an Haus Bürgel mit Würstchen und Getränken.

ABVU-Chefin Brigitte Schneider kümmerte sich um die Verpflegung der Helfer*innen