Düsseldorf: Prinzengarde Blau-Weiss mit vielen Clowns und endlich wieder einer Venetia

Der Präsident der Prinzengarde Blau-Weiss, Lothar Hörning, hatte am Samstagabend (6.11.) ins Maritim-Hotel eingeladen um endlich das zu tun, worauf alle seit vielen Monaten warten: Die designierte Venetia Uåsa Katharina Maisch in Obhut zu nehmen. Doch das war nicht der einzige Programmpunkt. Denn die Blau-Weissen erhalten für die Session Unterstützung mit viel Frauenpower.
Neben der Garde und der Tanzgarde hat die Prinzengarde Blau-Weiss eine große Gruppe an weiblichen Clowns, die sich ursprünglich auf Initiative von Engelbert Oxenfort in der Session 2002/2003 zusammengefunden hatten, um das damalige Prinzenpaar zu begleiten. Dabei hatten sie so viel Spaß, dass sie seitdem das aktive Corps begleiten, beim Kinderkarneval helfen und natürlich an Rosenmontag als Fußtruppe mitziehen. Die Corona-Karnevalspause hat die Gesellschaft genutzt und von den Schüler*innen der Elli-Heuss-Knapp-Schule neue Kostüme entwerfen lassen. Die Nähschule Düsseldorf schneiderte die Kostüme auf Maß und das tolle Ergebnis wurde am Samstag präsentiert.

Auf was haben die Herren sich da eingelassen? Sie beeideten dem Präsidenten das Auto zu waschen, die Stiefel zu putzen und mit Hund Gassi zu gehen… und das jede Woche
Nachdem die neu aufgenommenen Mitglieder ihren Fahneneid geschworen hatten, Udo Schröder als neuer Senator vorgestellt war und Rolf Koch den Verdienstorden des aktiven Corps erhalten hatte, war der große Moment für die zukünftige Venetia Uåsa gekommen. Nach der lockeren Einführung in ihre künftigen Aufgaben durch ihre Vorgängerin Jule, durfte auch den Prinz in spe, Dirk Mecklenbrauck, mit auf die Bühne. Er hatte die Zeremonie der Inobhutnahme bereits am Freitagabend bei den Rot-Weissen erlebt. Dirk und Uása kennen sich seit Jahren, denn die Familien sind befreundet und Dirk ist der Patenonkel von Uásas Tochter. Das Karnevalsgen hat die Venetia in spe wohl von ihrem Vater geerbt, der schon Prinz in Opladen war. Einen Vorgeschmack davon, eine Session als Tollität zu erleben, hat die Familie bereits bekommen als Niels Maisch 2016/2017 Tonnenbauer der Niederkasseler Tonnengarde war.

Jula hatte als Venetia damit zu kämpfen, dass viele ihren Namen falsch aussprachen und auch Uása ist nicht einfach, es wird Osa ausgesprochen erklärte die zukünftige Venetia
Feierlich wurde Uása mit ihren Insignien ausgestattet: die blaue Schärpe, Kette, die Venetien-Kappe, ein wärmender blau-weisser Schal, ein Lätzchen für unbeschadete Mahlzeiten und ein schützender Mantel. Mit Degendach, Schirmherr Lothar und Feuerwerk war es dann amtlich: Die Venetia ist bei ihrer Garde angekommen.
Das künstlerische Programm des Abends gestalteten neben den Tanzgarden und den Swinging-Funfares, die Sänger der Blau-Weissen, Jens Lier und Thomas Dregger. Premiere gab es für das neue Gardelied “Wir sind wieder da”.
Fotos im Artikel und der Bildergalerie von Karina Hermsen.